Unsere Kandidatinnen und Kandidaten   Brit Reimann-Bernhardt      aus Naustadt     Kandidatin für: Gemeinderat, OR Scharfenberg  Brit Reimann-Bernhardt (Portrait)  Geboren wurde ich 1974 in Dresden. Dort bin ich, mit Großeltern in Weistropp und Schleinitz, auch aufgewachsen. Beruflich engagiere ich mich in der Ausbildung von Studierenden der Sozialen Arbeit an einer Hochschule in Dresden und privat begleite ich vier Kinder ins Leben. Seit meiner Jugend bin ich politisch interessiert und für die Gemeinschaft engagiert - im Studentenrat, Kirchgemeinden, Vereinen. Seit 2019 habe ich Mandate im Gemeinderat und Kreistag für unseren Wahlkreis. Meine Anliegen sind die Lebendigkeit der dörflichen Gemeinschaften in ihrer Verschiedenheit, die Attraktivität unserer Kitas und Schulen als Lebens- und Lernorte, Gestaltung von Verwaltung als Unterstützung für die Bürgerinnen und Bürger. Mein Motto: Die Würde des Menschen ist unantastbar - Respekt vor jedem Menschen unabhängig von seinen/ihren Leistungen.    Thomas Angermann      aus Miltitz     Kandidat für Gemeinderat und OR Miltitz  Thomas AngermannMein Name ist Thomas Angermann. Ich wurde 1967 geboren und wohne mit meiner Frau in Miltitz. Wir haben zwei erwachsene Kinder. 1993 habe ich meinen Abschluss als Dipl.-Ing. für Maschinenbau an der TU Dresen gemacht. Anschließend war ich 3 Jahre an der Technischen Universität in Chemnitz tätig. Seit Beginn der 90er Jahre beschäftige ich mich intensiv mit der Nutzung der Erneuerbaren Energien. Bis Dezember 2000 habe ich für einen dänisches Unternehmen aus dem Bereich Windenergietechnik gearbeitet. Danach gründete ich ein eigens Ingenieurbüro. Dieses Unternehmen arbeitet auf dem Gebiet der Entwicklung, technischen Betriebsführung und dem Betrieb von PV- und Windenergieanlagen.  Seit ca. 15 Jahren bin ich kommunalpolitisch aktiv und wurde 2019 in den Ortschaftsrat Miltitz gewählt. Die einseitige und ungerechte Belastung vieler Anschlussnehmer durch überhöhte Gebühren und Beiträge hat mich dazu gebracht, dieses Themengebiet intensiver zu bearbeiten. Dabei hat sich gezeigt, dass in unserer Gemeinde erhebliche Defizite im Umgang mit berechtigten Anfragen von Bürgern, der Transparenz von Entscheidungsfindungen und der Funktion des Gemeinderates als Kontrollorgan und Ideengeber für die Verwaltung bestehen. Hier möchte ich mich im Rahmen unserer Wählervereinigung „Gemeinsam für Klipphausen“ einbringen, um die Spaltung innerhalb der Gemeinde zu überwinden, den Einwohnern zuzuhören und deren Interessen aktiv zu vertreten. Gerd Mehler      aus Munzig     Kandidat für Gemeinderat und OR Miltitz  Mein Start ins Leben war Mitte 1953 in Munzig. Das Dorf und die Umgebung erkundete ich frühzeitig zusammen mit meinem Bruder und vielen weiteren Kindern des Ortes. Im Winter nutzten wir gemeinsam die zahlreichen Hänge für Abfahrten mit Schlitten und Ski. Ab 1960 besuchte ich die Schule in Burkhardswalde, danach ab 1970 Lehre im Turbowerk Meißen, von 1975 -78 Studium an der Ingenieurschule Meißen mit Abschluss als Maschinenbauingenieur. In den Folgejahren  bis 1990 Konstrukteur im Maschinenbau Nossen. Von 1991 bis 2011 Angestellter in der Organisationsabteilung der Sparkasse Meißen.  In der Freizeit war ich ab 1970 aktiver Fußballer in Miltitz und später in Garsebach. Heute interessiert mich mehr unsere Heimatgeschichte.  Verheiratet seit 1986, wir haben 2 Kinder und 4 Enkel. Seit 2007 betätige ich mich als erfolgreicher Hobbyimker in unserem großen Garten.  Politisch habe ich mich erst seit der Kommunalwahl 1990 betätigt. Ich wurde Gemeinderat in Burkhardswalde-Munzig, ab 1994 in Triebischtal und von 2012 bis 2019 in Klipphausen. Seit 2014 zudem Ortsvorsteher im Ortschaftsrat Miltitz.    Zwei Schwerpunkte für die Kommunalarbeit in Klipphausen:  1. Wir müssen die Bürger mittels umfangreicheren Nachrichten über die Arbeit im Gemeinderat und in Ortschaftsräten offener und umfassender informieren. Die Bürger müssen wissen, wie sich die gewählten Räte in der Kommunalpolitik einbringen und entscheiden. Dies haben wir im OR Miltitz bisher versucht umzusetzen. Regelmäßige Besucherzahlen von deutlich über 10 bzw. über 20 interessierten Besuchern in den letzten Jahren sollte ein Beleg dafür sein. Zufrieden sind wir mit dem Erreichten aber nicht. Die bestehenden 6 Ortschaftsräte in der Gemeinde Klipphausen haben viel zu wenige finanzielle Mittel, um eigenständig Vorschläge umzusetzen. 2. Die bestehenden Erfolge der Gemeinde müssen in den Folgejahren abgesichert werden, das erfordert ein umsichtiges Handeln im Finanzhaushalt. Entscheidungen betreffend der aktuell angedachten Großprojekte zur eigenständigen Energieversorgung mittels der KEG sind dringend zu überprüfen. Im Grunde ist es wichtig, Pflichtaufgraben der Gemeinde primär abzusichern und dafür sind u.a. im HHPL 2024 Steuereinnahmen von über 12,78 Mio€ eingeplant. Belastungen durch aufgenommene Kredite in den letzten Jahren stehen dem aber gegenüber. Weitere neue Kredite, auch über die KEG, stellen ein sehr hohes Risiko dar. Hans-Jürgen Richter   Hans-Jürgen Richter      aus Seeligstadt     Kandidat für Gemeinderat und OR Taubenheim  Ich wurde 1955 in Radebeul geboren, als Jugendlicher habe ich beim SV TU Dresden Blasewitz gerudert und beendete 1974 die Ausbildung zum Kfz Mechaniker. Trotz einer Querschnittslähmung durch einen grippalen Infekt in der Wirbelsäule im Dezember '81, habe ich meinen Meister im April 1982 abgeschlossen und 1999 legte ich die Ausbildereignungsprüfung bei der IHK Dresden ab. Seit 1990 war ich Teiledienstleiter in einem großen KFZ Betrieb. Seit Oktober 1981 bin ich verheiratet, 1985 haben wir unser Grundstück erworben und begonnen es auszubauen Von unseren 2 Söhnen haben wir inzwischen 4 Enkel. Die gute Nachbarschaft, das harmonische Zusammenleben ist mir Herzenssache. 2007 bin ich beim Amtsgericht zum Friedensrichter vereidigt worden, seit 2014 bin ich Ortschaftsrat in Taubenheim. Als Initiator der BIS habe ich mich immer gegen Beiträge stark gemacht, denn Bürger welche unverschuldet in Zwänge kommen sind keine ausgeglichenen Nachbarn. Ich möchte das die Verwaltung für die Bürger da ist.    „Alle Menschen werden Brüder“ Anke Rothkegel      aus Munzig     Kandidatin für Gemeinderat und OR Miltitz  Ich wurde 1974 in Meißen geboren, bin in Munzig aufgewachsen, verheiratet und lebe gerne in meinem Heimatort Munzig. Nach meinem Schulabschluss habe ich an der Hochschule der DGUV ein Studium zur Diplomverwaltungswirtin abgeschlossen und arbeite seitdem in der Rehabilitation schwerstunfallverletzter Menschen. Mein persönliches Anliegen gilt der Förderung von Transparenz und Bürgernähe in der Gemeindeverwaltung. Mir liegt es am Herzen, für gleichwertige Lebens- und Teilhabeverhältnisse für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde einzutreten. Mit meinem Engagement möchte ich dazu beitragen, die Lebensqualität und die Chancengleichheit in unserer Gemeinde zu verbessern.  Ulrich Hafen      aus Batzdorf     Kandidat für Gemeinderat  Ulrich Hafen  Ich stamme von der Schwäbischen Alb (geb. 1981) und lebe seit 2012 in Batzdorf. Beruflich habe ich mich nach meiner Ausbildung zum Industriemechaniker in immer neue technische Bereiche eingearbeitet von der Elektronik bis zur Server-Administration, wobei ich die Freiheiten selbstständiger Arbeit sehr zu schätzen weis. Von meinem bekam ich tiefe Einblicke in Landwirtschaft und Imkerei. Momentan liegt mein beruflicher Schwerpunkt im Aufbau unserer Getränkepulvermanufaktur  natur-reich-inform.   Schon seit meiner Jugend interessiere ich mich sowohl für gesellschaftliche Zusammenhänge als auch für Psychologie, also eher die Mechanismen der Politik als die aktuellen Inhalte, wobei ich damals auch Jugendprojekte mitorganisiert habe. Aktuell bin ich im Schloss Batzdorf e.V. aktiv (als Vorstand) und in der Freiwilligen Feuerwehr Scharfenberg  Mir fiel in den letzten Jahren mehrfach auf, dass das Vertrauen der Bürger in die Gemeinde schwindet. Auf meine Anfragen hin was dagegen unternommen wird, bekam ich weder von unserem Bürgermeister noch vom bisherigen Gemeinderat befriedigende Antworten. Um Vertrauen und konstruktive Zusammenarbeit wieder herzustellen möchte ich mich innerhalb und außerhalb den Gemeinderates engagieren.

am 30.05.2024 fand unser Bürgerforum im Biergarten am Hoffnungsschacht in Scharfenberg statt.

Die Wählervereinigung „Gemeinsam für Klipphausen“ (GfK) hatte die Bürger von Klipphausen zu einer Gesprächsrunde und dem gegenseitigen Kennenlernen eingeladen.

Das Wetter spielte zum Glück mit und bis 19:00 Uhr füllte sich das Lokal mit zahlreichen Interessierten. Nach der Begrüßung stellten sich die 15 Mitglieder der GfK vor und sprachen kurz über ihre Schwerpunkte für die kommende Wahlperiode.

Unser Wahlprogramm lag aus und wir gingen dann an die einzelnen Tische, um mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Insgesamt waren etwa 50 Wähler vor Ort.

Es gab viel Interesse an den Programmschwerpunkten und unseren Vorstellungen, wie wir zukünftig die Arbeit im Gemeinderat und den Ortschaftsräten gestalten wollen. Wir waren sehr erfreut über die konstruktiven, sachlichen und vom Willen, etwas zu verändern, getragenen Gesprächsrunden mit den Bürgern unserer Gemeinde.

Es entstand der Eindruck, dass genau dieses Zuhören und aufeinander Zugehen momentan noch zu wenig zwischen Verwaltung, Gemeinderat und Bürgern gelebt wird. Wir müssen mehr Transparenz und Verständnis für die Arbeit im Gemeinderat herstellen, die betroffenen Einwohner in
Entscheidungen einbeziehen und sachlich über die möglichen Alternativen zu anstehenden Weichenstellungen diskutieren. Hier hat der Gemeinderat eine wichtige und verantwortungsvolle Rolle, welche durch Engagement und Fachwissen wahrgenommen werden muss. In jedem Fall freuen
wir uns als Mitglieder der GfK auf die künftige Zusammenarbeit mit allen Klipphausener Einwohnern und wollen uns engagiert, unabhängig von der Kommunalwahl, weiter einbringen. Eigentlich sollte die Zusammenkunft um 21:00 Uhr beendet sein. Doch die angeregten Gespräche hielten an und die meisten Gäste verließen erst gegen 22:00 Uhr den Hoffungsschacht.

Wir möchten uns an dieser Stelle auch sehr herzlich bei Familie Arlautzki bedanken, welche uns hervorragend bewirtet hat.

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